- Newsletter - Archiv


Newsletter von Maulkorbzwang und den Dogangels

14.12.2001- 2

* Odyssee nach Mitternacht

* Hunde sind Expertensache

* Aktion gegen Hund- und Katzenfelle

* "Ganz Lieber" als Beisser

* Schaeferhund biss zu: Jetzt muss Herrchen zahlen

* Weihnachten, das Fest der Liebe ?


http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/erl/042-c1-c3421.txt

Lesermeinung
Odyssee nach Mitternacht

Ich bin Hundebesitzer und wohne in Herzogenaurach.
Wie jeden Abend fuehrte ich meinen Hund auch in der Nacht von Montag (10.12.) auf Dienstag aus, wo mir ein kleiner fremder Hund zulief. Ich ging also nun mit zwei Hunden nach Hause und informierte die Polizeiinspektion Herzogenaurach und fragte, was ich tun sollte.
Nachdem der diensthabende Beamte vergeblich versucht hatte, den Tierschutz oder aehnliches zu erreichen, einigten wir uns darauf, dass ich den Hund, sofern er sich mit dem meinigen vertragen wuerde, bei mir zu Hause behalten wuerde, ansonsten wuerde ich ihn bei der Polizei abgeben.
Die beiden Tiere vertrugen sich natuerlich nicht.
Also machte ich mich auf den Weg zur PI Herzogenaurach, als mich von dort unterwegs ein Anruf erreichte. Der Beamte sagte mir, dass ich den Hund nicht bringen koenne, er mir auch nicht mehr weiterhelfen koenne und ich den Hund in letzter Instanz eben einfach wieder aussetzten solle.
Nach abermaligen erfolglosen telefonischen Bemuehungen, den kleinen, todmueden Hund fuer ein paar Stunden auf das Revier bringen zu koennen, gab ich gegen 4.30 Uhr morgens frustiert auf und sperrte den Hund in meinen Garten, wo er spaeter des nachts wohl wieder ausbuechste. Ich aergere mich darueber, dass ich meinen eigenen Hund per Gesetz in manchen Gebieten der Stadt an die Leine nehmen muss, um mich nicht strafbar zu machen, um dann von jenem Amt, welches fuer Recht und Ordnung mitverantwortlich ist, so etwas gesagt zu bekommen.
Haette ich den Hund direkt an der Polizei angebunden, haette man sich seiner vermutlich - oder besser hoffentlich - wohl oder uebel angenommen. Oder haette man ihn dort einfach losgebunden, als wenn nix gewesen waere.
Ich haette mir in der Situation etwas mehr Engagement gewuenscht, aber es war ja schon spaet oder eher noch frueh in Herzi?! Ob man nun Hunde mag oder nicht, Tierschutz geht uns alle etwas an...
Darueber kann der Eine oder Andere ja einmal nachdenken . Auch seitens der Stadt koennte vielleicht eine Moeglichkeit geschaffen werden , um in solchen Faellen konkret und sinnvoll handeln zu koennen.
Abschliessend moechte ich noch sagen, dass, wie ich herausfinden konnte, das Huendchen einem tierlieben Menschen zugelaufen ist und bis auf weiteres privat untergebracht ist. Nils Luehrmann Goethestrasse 8 Herzogenaurach

http://www.oon.at/nachrichten/Innenpolitik.asp?ressort=nenpolitik&id$7734

14. Dezember 2001 07:57 
Hunde sind Expertensache

Der Entwurf zum Hundehaltegesetz wird von einer Expertenrunde, voraussichtlich im Jaenner, beraten, einigten sich die Parteien im Landtags-Unterausschuss gestern. Alle seien sich einig, dass es sich bei de r Frage der Hundehaltung um ein "besonders emotionelles Thema handelt, an das mit groesster Sachlichkeit herangegangen werden muss", meinte der zustaendige Landesrat Josef Ackerl (SP). Im Entwurf, den Ackerl vorgelegt hat, ist die Einfuehrung eines "Hundefuehrerscheins" fuer die Halter potenziell gefaehrliche r Hunde vorgesehen. Im Ortsgebiet soll auch Leinenpflicht gelten. Fuer Hunde soll eine verpflichtende Haftpflichtversicherung eingefuehrt werden, alle Tiere sollen laut Entwurf mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden.

OOeN vom 14.12.01
(c) 2001 Medienhaus Wimmer
 


http://www.dolomiten.it/dolomiten/2001/12/14/a1412b01f.html

14.12.2001

Aktion gegen Hund- und Katzenfelle

Bozen - Die Liga gegen Tierversuche (LAV) hat laut eigenen Angaben das schlimmste Geheimnis der Pelzindustrie aufgedeckt:
Zwei Millionen Hunde und Katzen werden jaehrlich getoetet "und koennten auch Teil ihrer Garderobe sein" , heisst es in einer Aussendung von LAV. Dagegen veranstaltet LAV am Samstag und Sonntag eine Unterschriftenaktion.
Die Petition richtet sich an die italienische Regierung mit der Forderung, ein Importverbot fuer diese Felle zu erlassen und eine wahrheitsgetreue Etikettierung aller Felle festzuschreiben.
Die Unterschriftenaktion findet in Bozen am Samstag und Sonntag jeweils von 9.30 bis 18 Uhr am Kornplatz statt. "D"


http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407017.htm

GERICHTSREPORT

"Ganz Lieber" als Beisser

Von Norbert Leppert
FRANKFURT A.M. / HATTERSHEIM.
Die Bisswunde am Po ist laengst verheilt, doch seither hat David (10) Angst vor Hunden. Und auch in der Schule verhaelt er sich auffaellig scheu gegenueber seinen Kameraden.
Den Tierhalter, einen Frisoer aus Hattersheim im Main-Taunus-Kreis, scheint es nicht sonderlich zu scheren. Bis zuletzt versuchte er am Donnerstag vor dem Amtsgericht Hoechst glauben zu machen, dass Maxl, sein ungezuegelter Beisser, im Grunde doch "ein ganz Lieber" sei. Dass der Schaeferhund Macken hat, konnte freilich dem 57 Jahre alten Figaro nicht entgangen sein.
Schon in der Welpenschule erwies Maxl sich als stoerrisch und lernte nicht so recht. Vor drei Jahren dann passierte es zum ersten Mal: Der Hund hatte zugeschnappt und eine Frau gebissen, was dem Angeklagten die erste Strafe wegen Koerperverletzung einbrachte.
Treu an der Seite seines Hundes aber sah der Meister die Schuld weniger beim Beisser als bei der Gebissenen. Weshalb er auch die Auflagen der Ordnungsbehoerde - Leinenzwang, Zwingerhaltung - nicht ernst nahm. Vor diese m Hintergrund kommt es am 5. Maerz dieses Jahres zum Angriff auf David, der gerade in die Schule will.
Obgleich die Verletzung erheblich ist und blutet , meint der Haarkuenstler: "Ist doch nichts passiert." Davids Mutter hingegen, die im Haus des Angeklagten zur Miete wohnt, macht sich Sorgen. Sie ruft nach der Polizei, worauf des FigarosGattin, eine gelernte Kosmetikerin, herbeieilt und der Mieterin ordentlich den Kopf waschen will.
"Wenn Sie mir und meinem Hund Probleme machen, fliegen Sie sofort hinaus." Eine Noetigung, fuer die sich die Frau im Gegensatz zu ihrem Mann im Gerichtssaal immerhin entschuldigt - nachdem David und seine Mutter inzwischen ausgezogen sind. Acht Wochen nach dem Kampf David gegen Maxl hat der "liebe" Hund wieder zugebissen.
Diesmal erwischt es einen Mopedfahrer, dem er seine Zaehne in de n Oberschenkel haut. Wie der Junge reagiert auch er traumatisch. Sein Arzt, bei dem er in Therapie ist, bescheinigt ihm "erhoehte psychoreaktive Stoerungen". Zum Prozess kann der Zeuge, derzeit in Kur, nicht erscheinen. Statt sich einsichtig zu zeigen, verharmlost der Angeklagte die Vorfaelle.
Erst als ihm klar wird, dass er wegen Maxl wieder vor Gericht muss, ringt e r sich durch und gibt den ungezogenen Beisser zum Nachsitzen in die Hundeschule. Seit fuenf Wochen nun werden ihm Manieren beigebracht, in der Hoffnung, dass die schweren Verhaltensstoerungen, die der Halter dunkel "Maxls ungeklaerter Herkunft" zuschreibt, doch noch behoben werden. Ausser Strafe fuer den Hund auch Strafe fuer den Herrn.
Wegen fahrlaessiger Koerperverletzung in zwei Faellen verhaengt das Amtsgericht 3600 Mark Geldbusse. Das sind 90 Tagessaetze zu je 40 Mark, umgerechnet rund 90 Mal Haarschneiden fuer Herrchen aus laute r
Liebe zu Maxl.
 
[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau 2001
Dokument erstellt am 13.12.2001 um 23:59:18 Uhr
Erscheinungsdatum 14.12.2001


http://213.138.32.50/rheinmainnet/framekeeper.php?desk=ixcms/detail.php%3F

template%3Drmn_news_article%26_id%3D178450

14.12.2001

Schaeferhund biss zu: Jetzt muss Herrchen zahlen

Von Michelle Spillner

Hattersheim. Ein Schaeferhund hat sein Herrchen zum wiederholten Male in Schwierigkeiten gebracht ­ dieses Mal endete der Aerger vor Gericht. Gestern musste sich ein 57 Jahre alter Okrifteler vor dem Hoechster Amtsgericht verantworten, weil sein Hund zwei Mitbuerger gebissen hat. Der Vorwurf: fahrlaessige Koerperverletzung. Und es war nicht das erste Mal, dass Hund und Herrchen aktenkundig wurden. Im Jahr 1999 hatte der Hund schon einmal zugebissen, damals musste der Halter eine Geldstrafe in Hoehe von 500 Mark zahlen. Dieses Mal fiel die Strafe deutlich hoeher aus: 90 Tagessaetze à 40 Mark. Damals wurde auch ein Leinenzwang (1,20 bis 1,50 Meter Laenge maximal) verhaengt, und das Ordnungsamt verlangte, dass der Hund sich nicht frei auf dem Grundstueck bewegen durfte.

Die beiden neuen Faelle ereigneten sich im Fruehjahr dieses Jahres, der erste am 5. Maerz. Der zehn Jahre alte Nachbarsjunge befand sich auf dem Schulweg, er stoppte an einer Muelltonne, um etwas wegzuwerfen. Wenige Meter entfernt buerstete der Hundebesitzer nach dem morgendlichen Spaziergang seinen Schuetzling. Da riss sich der Hund los. Der Junge rannte in Panik davon, der Hund holte ihn ein, biss zu und hinterliess eine vier Mal zwei Zentimeter grosse Wunde, die erst nach drei Monaten verheilt war. Bleibend sind die psychischen Verletzungen, die der Junge erlitt. Seit dem Vorfall habe er Angst vor Hunden, erzaehlte der Zehnjaehrige. Seine Mutter hat beobachtet, dass er sich insgesamt mehr zurueckgezogen habe.

Angst vor dem Angreiferhund muss der Zehnjaehrige nicht mehr haben, ihm wird er kaum mehr begegnen. Die geschaedigte Familie ist mittlerweile aus Okriftel weggezogen. Ungeklaert blieb dabei, ob der Vorfall mit dem Umzug zu tun hat, das tue auch nichts zur Sache, so Richter Quirmbach. Es ist aber zu vermuten, dass die Familie sich nach dem Vorfall dort nicht mehr wohl gefuehlt hat. Der Hundehalter war naemlich zugleich ihr Vermieter. Waehrend de r angab, sich direkt nach dem Unfall nach dem Befinden des Kindes erkundigt z u haben, wertete die Mutter dessen Besuch und Aussage “Es ist ja gar nichts passiert³ eher als Versuch, sie davon abzuhalten, die Polizei einzuschalten .
Die Gattin des Halters soll gar mit der Kuendigung des Mietvertrags gedroht haben, wenn es Aerger mit der Polizei gaebe. “Ich habe nur gesagt, dass sie dann die laengste Zeit hier gewohnt haben³, versuchte diese in der Vernehmun g den Vorwurf zu mildern.

Vier Wochen spaeter biss der Schaeferhund erneut zu, dieses Mal einen Mann, der sich auf dem Buergersteig stehend mit einem anderen unterhielt. Neben einer kleinen Wunde wurden auch hier psychische Schaeden attestiert.

Beiden habe er Schmerzensgeld bezahlt, gab der Beklagte an, es tue ihm leid .
Keinerlei Eindruck hinterliess beim Richter der Hinweis seines Anwalts, der Hund habe eine Welpenschule besucht und nun werde seit fuenf Wochen in einer Hundeschule erzogen. Diese Erziehungsmassnahme waere nach Ansicht Quirmbachs schon nach dem ersten Vorfall faellig gewesen und nicht erst fuenf Wochen vor der Hauptverhandlung. Der Richter vermisst beim Hundehalter vielmehr eine Einsichtsfaehigkeit und wertet dessen Verhalten als grob fahrlaessig. Der Hundebesitzer habe in beiden Faellen versucht, die Sache herunterzuspielen. Das zweite Opfer hatte der 57-Jaehrige laut Zeugenaussage mit dem Hinweis darauf, dass sie ja Schulkameraden gewesen seien, von einer Anzeige abbringen wollen. Ueberdies suche der Beklagte die Schuld fuer das Fehlverhalten des Hundes bei anderen, befand die Staatsanwaeltin. Der Beschuldigte hatte angegeben, der Hund habe im ersten Fall ja nur zugebissen, weil die geschaedigte Frau ihm in den Bauch getreten habe­ allerdings nach dem Hund bereits “geknabbt³ hatte. Und im Fall des kleinen Jungen haette der Hund vielleicht nicht zugebissen, wenn der Junge nicht davon gerannt waere, das wecke schliesslich den Jagdinstinkt, sinnierte der Anwalt des Beschuldigten.


Weihnachten, das Fest der Liebe ?

Tue Gutes und Dir wird Gutes widerfahren.

Holen Sie einen American Staffordshire Terrier,

American Pitbull Terrier oder Staffordshire Bullterrier

Aus dem Tierheim.

Für diese gute Tat, erhalten Sie von

Dog-Training Schielmann

20 % Rabatt

auf Gruppen Trainingsstunden zur Vorbereitung

auf den Wesenstest !

Ein frohes Fest und guten Rutsch ins neue Jahr,

wünscht http://www.gehetzter-hund.org

 

 

 

Zurück

   

 

Zurück

b>