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28.06.2001 - 5
+++ Newsletter von Maulkorbzwang.de und den Dogangels +++

 

Erst mal Herr Schwab:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich fordere den koordinierten Einsatz von Polizei, Heer, Luftwaffe und Marine gegen das Rhein-Krokodil.

Da ich nur 1 Kilometer vom Rhein entfernt wohne und das Krokodil nach Zeitungsmeldungen pro Tag mehr als 100 Kilometer zurücklegen kann, bin ich in akuter Lebensgefahr, von dem Monster angefallen und aufgefressen zu werden. So ein Krokodil wächst pro Tag 10 Zentimeter und in kurzer Zeit schwimmt im Rhein ein 9 Meter langes, australisches Leistenkrokodil herum. Es weiß ja kein Mensch, wo dieses Untier herkommt.

Wenn das Innenministerium in Mainz für die Bekämpfung von Kampfhunden soviel Geld ausgibt, die höchstens 1 Meter lang werden, dann kann man für ein viel längeres Krokodil mit viel mehr Zähnen und einem viel längeren Schwanz auch viel mehr Geld ausgeben.

Ich kann nachts nicht mehr schlafen und fürchte mich.

Ich lese jeden Tag die Bild-Zeitung und sehe mir jeden Tag bei RTL und Sat.1 die Horrorfilme an und bin daher bestens darüber informiert, was so ein Monster alles anrichten kann. Bei der Polizei sollte man auf erfahrene Beamte aus der Pfalz zurückgreifen, vor allem aus dem Bereich Viernheim, die bereits mehrere Hunde erfolgreich abgeknallt und auch schon mehrere Kühe mit Maschinenpistolen siegreich zur Strecke gebracht haben.

Ich hoffe, dass endlich etwas geschieht und ich mich wieder sicher fühlen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Schwab, Koblenz

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Verbraucherschutz/Antwort

AUSFUHR VON HUNDEN AUS DEUTSCHLAND KANN NICHT BESCHRÄNKT WERDEN

Berlin: (hib/MAR) Es bestehen keine Richtlinien oder andere

Rechtsgrundlagen, durch die die Ausfuhr von Hunden aus Deutschland

beschränkt werden kann. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer

Antwort (14/6424) auf die Kleine Anfrage der PDS (14/6242) nach der

Ausfuhr von Hunden zum Zwecke des Verzehrs.

Zwar sei ihr aus "wiederkehrenden Medienberichten" bekannt, so die

Regierung, dass in einigen asiatischen Ländern Hunde zum Zwecke des

menschlichen Verzehrs unter aus deutscher Sicht tierschutzwidrigen

Bedingungen gehalten und getötet würden.

Mangels statistischer Angaben verfüge sie jedoch nicht über

Informationen, ob, in welchem Umfang und zu welchen Zwecken Hunde aus

Deutschland in andere Länder exportiert werden.

 

AW: Ich hoffe nicht aus Tierheimen??? :-(((

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Dann die unrühmliche Geschichte geht leider weiter:

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: "Werner Klinger" <kmcd1@t-online.de

An: "Rolf Kamphausen-privat" <rk@kamph.de

Gesendet: Donnerstag, 28. Juni 2001 16:13

Betreff: AW: Androhungen gegen uns werden wahr gemacht!

 

Sehr geehrter Herr Kamphausen,

sehr gerne streichen wir Sie aus unserem Verteiler, denn

offensichtlich sind Sie einer derjenigen, die diesen dummen

Hetzparolen Dritter gegen unser Engagement erlegen sind.

Wir hatten, soweit ich weiß, bisher keinen näheren Kontakt, und Sie

haben mich noch nie nach unseren Gründen bzw unserer Haltung befragt,

maßen sich aber dennoch an, über uns und unsere Aktionen zu urteilen?

Lieber Herr Kamphaus, eifrige Propaganda-Konsumenten wie Sie gibt es

leider viel zu viele in unseren Reihen, auch Leute die selbst nichts

auf die Beine bringen, und schnell dabei sind, aktive Menschen zu

verleumden, und dies ohne jede Sach- und Hintergrundinformation.

Ich könnte Ihnen noch so sehr viel mehr schreiben, aber ich habe nicht

die Zeit und Sie weder Willen noch Kapazität, die tatsächlichen

Informationen auszutauschen und zu reflektieren, so daß wir uns

hiermit von Ihnen mit den allerbesten Wünschen für eine baldige

Genesung verabschieden.

Ihr

Werner Klinger

& das Hermes-Team

AW: Propaganda - Konsumenten??

Ich verkneife es mir!

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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: "Rolf Kamphausen-privat" <rk@kamph.de

An: "Werner Klinger" <kmcd1@t-online.de

Gesendet: Donnerstag, 28. Juni 2001 18:34

Betreff: Fw: Androhungen gegen uns werden wahr gemacht! 2

 

Ich bin bestimmt nicht "dummen Hetzparolen Dritter" erlegen.

Ihre Wortwahl auch in dieser und anderen Antworten spricht wieder

Bände über den von Ihnen vertretenen Stil und das dazugehörige Niveau.

Ich hatte schon mehrmals das zweifelhafte Vergnügen mit dem

selbernannten Möchtegern-Wortführer gegen die Hundeverordnungen zu

sprechen, z.B. weil Sie von uns finanzierte Informationen in einer

verfälschend gekürzten Version publiziert haben.

Auch in andern Zusammenhängen habe ich zur Genüge Ihren persönlichen

"Stil" und auch Ihre Aktionen kennengelernt.

Von meinen Sach-und Hintergrundinformationen können Sie jedoch nur

traümen.

Oder aber Sie besitzen tatsächlich echte Informationen.

Aber warum mailen Sie anstatt dieser Informationen dann nur diesen

Schrott?

Nur um den Ordner "Gelöschte Objekte" ins unermessliche wachsen

zu lassen?

Es ist schon kurios vom größten Propagandaverteiler in Deutschland als

deren Konsument beschimpft zu werden, weil man sich diesem

unterirdischen Niveau nicht mehr aussetzten möchte.

Das ich/wir selbst nichts auf die Beine stellen (z.B. mit einer

so famosen Aktion wie Hermes) wissen Sie ja bereits.

Ich frage mich nur woher, das Sie anführen mich gar nicht kennen.

Um Ihnen eine abschließende Hilfestellung zu geben.

In Düsseldorf habe ich Ihnen einen Beitrag für Ihre unverzichtbare

Arbeit persönlich gespendet.

Ist das Geld auch richtig verbucht worden?

Können Sie mir dafür eine Spendenquittung zukommen lassen (Gebühr

zahlt Empfänger)?

Wenn möglich hätte ich auch gerne noch nachträglich eine

Spendenquittung für die ca. 250DM, die ich Ihnen damals bei dem

größten Flop seit es Hundeverordnungen in Deutschland gibt in die

überall herumstehenden Bettelfässer gesteckt habe, weil Sie mir

(damals) mit Ihrem Gejammer über Ihre finanzielle Lage so Leid taten.

Den Wunsch nach einer baldigen Genesung von diesen und anderen

offensichtlichen unbehandelten Problemen gebe ich gerne zurück.

Rolf Kamphausen

Veröffentlichung aus auszugsweise nur mit Genehmigung des Verfassers.

 

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Hallo Achim,

auch ich habe mit Herrn Klinger korrespondiert. Seine Antwort

möchte er nicht veröffentlicht haben. Ich kann es verstehen.So

viele Prozesse auf einmal würde ich auch nicht wollen.

Irgendwie fällt mir die Geschichte von Ikarus ein, der junge Mann mit

den Wachsflügeln, der zu nahe an die Sonne flog.

Wie war das noch?

Dies sind meine Briefe (für Maulkorbzwang).

Gruß, Marion Oberender

 

Lieber Werner Klinger!

Bisher hat mich die Aktion Hermes total überzeugt. Aber Ihre

Stellungnahme Hermes 24/ "VDH-Kontrolle" hat mich betroffen gemacht -

und sie beunruhigt mich.

Was ist passiert?

Zwei Herren, ich weiß nicht, ob Sie sie kennen, ich jedenfalls nicht,

beklagen sich in einem Schreiben über den VDH, er ließe es zu, daß

eine Zuchtschaurichterin Hunde in tierschutzwidriger Weise halte und

der VDH täte nichts. Etwas Entsprechendes passiert in jedem

Rassehundezuchtverein im VDH mindestens einmal im Jahr.

Was geschieht?

Ein Sachverhalt wird weitgehend als gegeben hingenommen. Er wird nicht

hinterfragt, insbesondere wird der Betroffene (VDH) nicht gefragt, wie

die Dinge aus seiner Sicht aussehen. Aber die Geschichte erreicht

viele auf der emotionalen Ebene (siehe "Bild"), insbesondere emotional

bereits verunsicherte "Kampfhundehalter".

Ich habe Frau Christa Bremer, 3.Präsidentin des VDH, gebeten, der

Sache nachzugehen.

 

Dies ist die Antwort:

 

 

Hallo Frau Oberender,

ich habe mich sofort bei Frau Aschöwer zu dem Vorgang erkundigt.

Nach deren Schilderungen liegt der Sachverhalt wie folgt:

Die VDH-Geschäftsstelle, Frau Aschöwer, erhielt zuerst einen anonymen

Anruf und man beklagte die Zustände in derZuchtstätte der Richterin

xxx und forderte den VDH auf, umgehend zu handeln. Frau Aschöwer

informierte den Anrufer, dass derartige Dinge anonym unbearbeitet

bleiben und nur dann Bearbeitung finden könnten, wenn eine

schriftliche Sachverhaltsschilderung eingereicht würde.

Am nächsten Morgen rief dann ein Herr Seifert an und regte sich über

die Art des VDH auf, nicht sofort reagiert zu haben, zumal das Thema

doch so tierschutzrelevant sei. Frau Aschöwer bat den Anrufer um

dringende Übersendung des erforderlichen Schriftsatzes, damit sie dann

tätig werden könne. Sie erhielt dann am nächsten Tag etwas

Schriftliches, in dem Herr Seiffert erklärte, er selbst habe diese

Zustände bereits vor 2 Jahren gesehen, aber sei damals nicht tätig

geworden. Nun habe ihm ein Welpenkäufer/in diese unveränderten

Zustände geschildert.

12 Stunden später kam eine erneute Abfrage, warum der Einsender noch

keine Antwort erhalten habe, wie der VDH gedenke dieses Thema in den

Griff zu kriegen. Frau Aschöwer teilte ihm mit, dass der VDH

strukturiert sei und derartige Vorgänge zur Bearbeitung an den

Zuchtausschuss die Herren Eberhardt und Muthsam übergeben würde und

machte gleichzeitig die Aussage, dass dies auch bereits geschehen;

allerdings sei sie verwundert darüber, dass Herr Seiffert zunächst 2

Jahre nichts unternommen habe, aber der VDH nun innerhalb von 12

Stunden Klärung herbeizuführen hätte.

Mit Datum vom 7. Juni erhielt sie ein Fax mit der Aufforderung, der

VDH habe noch Zeit bis zum 22. Juni 2001, wenn bis dahin keine

verbindliche Antwort erfolgt sei, stelle man die Öffentlichkeit her.

Ihnen als Juristin brauche ich nicht zu erklären, dass wir nur über

die betreffenden VDH-Mitgliedsvereine an die Züchterin herankommen.

Diese Frau xxx wurde vom VDH-Vorstand bereits in zurückliegenden

Jahren als Richterin für Auslandseinsätze und als Gruppenrichterin

gesperrt. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit mußten wir diese

Sanktionen wieder aufheben, da lt. Mitteilung der betreffenden

Verbände, die Vorwürfe unhaltbar waren und vorhandene Zeugen nun etwas

anderes behaupteten.

Freundliche Grüße

Christa Bremer

 

 

Den Namen der betreffenden Zuchtschaurichterin habe ich, nicht der

VDH, aus dem Text herausgenommen, der Name gehört an dieser Stelle

nicht ins Netz.

Ich war eine Weile Vorsitzende eines Rassehundezuchtvereins im VDH und

kann Ihnen nur sagen, daß die Vereine und insbesondere einzelne

Vereinsmitglieder völlig falsche Vorstellungen von der Funktion und

den Aufgaben des VDH haben. Wer dazu Fragen hat, darf sich gern an

mich wenden.

Natürlich stehe auch ich dem VDH nicht kritiklos gegenüber. Im

Übrigen, lieber Herr Klinger, auch der FDP nicht, und ich bin auch

FDP-Mitglied, genau wie Sie.

Und nur weil wir Mitglieder Kritik üben, ist Veränderung und

Fortschritt möglich.

Aber bitte nicht so!

Es ist so wichtig im Moment, daß sich die Hundewelt nicht untereinander in Kriege verwickelt.

Davon profitieren nur unsere Gegner und sie haben es schon erkannt.

Als eine der Anwälte, die im Normenkontrollverfahren in Schleswig

geklagt haben - tatsächlich war ich die erste, die Klage eingereicht

hat- habe ich sicherlich maßgeblichen Anteil daran, daß das OVG

Schleswig die Rasselisten nicht nur für nichtig erklärt hat, sondern

dies auch damit begründet hat, daß sie zur Gefahrenabwehr nicht

geeignet sind. Das hat bisher noch kein Gericht so deutlich gesagt.Die

Urteilsgründe werden kurzfristig aus dem Internet abzurufen sein.

Weitgehend stützt sich die Begründung auf wissenschaftliche

Untersuchungen, die bereits vor Jahren vom VDH in Auftrag gegeben

worden und von ihm bezahlt worden sind. Ohne diese Gutachten hätte ich

große Probleme gehabt, die Richter zu überzeugen.

Ich schätze Sie als fairen, engagierten und der Sache verpflichteten

Mitkämpfer und habe daher keine Zweifel, daß Sie meinen Brief in

denselben Verteiler stellen, wie "Hermes 24".

Es grüßt Sie,

Marion Oberender

 

 

Hat er nicht getan.

Warum auch?

Statt dessen kam der allen bekannte"Hermes 25".

 

Lieber Werner Klinger,

Sie haben die Kritik offensichtlich nicht verstanden.

Nicht die Tatsache, dass Sie den VDH kritisieren hat mir

mißfallen,der kann auf sich selber aufpassen, sondern die Art und

Weise wie Sie mit den Dingen umgehen.

Die ist derzeit nicht besser als das, was die Bildzeitung macht.Sie

übernehmen ungeprüft Behauptungen irgendwelcher Leute, die Ihnen ins

Konzept passen,aber die Gegendarstellung veröffentlichen Sie lieber nicht.

Da kommen keine Informationen über, statt dessen wird Stimmung gemacht.

Mit liberaler Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun, wohl aber mit Zensur.

Gruß, Marion Oberender

 

 

AW:

Es reicht mir langsam!

:-((

Wann wollen die die die Rasselisten kpl. weghaben möchten - die die wieder ein NORMALES LEBEN führen möchten - endlich die Sonnenbrille absetzen und begreifen das man durch Klargläser schauen muß um die Wirklichkeit zu sehen!

Nicht alle die so tun wollen wirklich die Listen kpl. weghaben!

Leider nicht.......... :-((

 

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